Heidelbeeren

Heidelbeeren

Geniessen Sie das unvergleichliche Aroma der Heidelbeere frisch aus Ihrem Garten!

Heidelbeeren gehören wie die Preiselbeeren und Cranberries zu den Heidekrautgewächsen, die einen sauren (pH 4-5), lockeren Boden und gleichmäßige Feuchte benötigen. Da Gartenerde diese Bedingungen selten aufweist ist es wichtig, den Mutterboden durch Moorbeeterde oder Torfersatzstoffe zu ersetzen.

Heidelbeeren gedeihen auch als Topfpflanzen prächtig, was sich vor allem für Terrassen oder Balkone anbietet. Zu beachten ist, dass das Pflanzgefäß groß genug sein muss und der Wasserbedarf um einiges höher als bei der Freilandpflanzung ist.

Häufiges Gießen mit kalkigem Wasser kann den sauren Boden, der für die Heidelbeeren unbedingt notwendig ist, neutralisieren. In diesem Fall am besten gesammeltes Regenwasser verwenden.

Auch wenn Kulturheidelbeeren selbstfruchtbar sind, wird der Ertrag durch die Nachbarschaft von zwei oder drei Pflanzen, am besten zweierlei Sorten, gesteigert

TIPP: Spätestens nach dem vierten Standjahr sollten Heidelbeersträucher regelmässig ausgelichtet werden, damit sie weiterhin viele aromatische Früchte tragen. Entfernen Sie alle sich kreuzende, ins Strauchinnere wachsende und aneinander scheuernde Triebe. Abgestorbene Triebe werden natürlich auch entfernt. Nehmen Sie jährlich alle Triebe, die älter als drei oder vier Jahre sind, ganz heraus. Das sogenannte Altholz ist borkig, graubraun und hat die für Heidelbeeren typischen Rindenrisse. Die Rinde von fruchtbaren jungen Trieben ist hellgrün oder rötlich und eher glatt.

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